Website-Icon Lifestyle Blog – Daphne Chaimovitz

Filmkritik «Relay»

Bild aus dem Film «Relay»

Wenn die Mutigen der Mut verlässt, dann ist er da, um sie aus der Misere zu befreien.

Bewertung: 4 von 5.

Kinostart: 21. August

Fazit «Relay»

Der Film hat eine hohe Spannung, auch wenn die Beklemmung des Wartens zwischendurch einen fast zermürbt. So fühlen sich Menschen, die bedrängt werden, wenn sie als Whistleblower etwas öffentlich machen wollen und die Firma vorab aber kontaktiert haben, damit diese die allfälligen Missstände beheben können. Wenn diese nun nicht einsichtig sind und einen enormen Druck aufbauen, kann es sein, dass der Whistleblower einknickt. Da gibt es eine Nummer, die man kontaktieren kann und dann wird einem geholfen. Die anonyme Organisation nimmt mit der Firma Kontakt auf und handelt einen Deal aus. Das belastende Material wird zurückgeben und somit den Whistleblower die Last von den Schultern genommen. Es wird wahnsinnig gut gezeigt, wie unsicher sich solche Menschen fühlen, wenn sie nicht nach draussen gehen können, gefangen sind, ohne im Gefängnis zu sitzen. Diese Macht, die Firmen haben und die sie nicht auszuüben zu scheuen, ist wirklich erschreckend, aber auch nicht völlig überraschend. Und wenn man jetzt denkt, wie kann man nur die Dinge auch unter den Teppich kehren, man weiss nie, wie es ist, wenn man noch nie so einer Situation war, in dem einem das Leben zur Hölle gemacht wird.

Handlung «Relay»

Sarah Grant (Lily James) hat bei ihrem ehemaligen Arbeitgeber eine belastende Studie an sich genommen, die sie eigentlich veröffentlichen wollte, damit den Menschen kein Schaden zu stösst. Nun sind die Einschüchterung und der Druck so gross, dass sie die Daten nicht mehr veröffentlichen will. Deswegen telefoniert sie mit einer anonymen Organisation, damit diese mit der ehemaligen Firma verhandelt, Sarah die Dokumente zurückgeben und so wieder in Ruhe leben kann. Doch wer steckt hinter dieser Organisation?

Tom (Riz Ahmed) ist einer von ihnen, der sich Sarahs Problem annimmt. Damit nichts zu ihm zurückverfolgt werden kann, nutzt er einen Blindennachrichtendienst, der keine Protokolle führt und somit nichts von dem aufgezeichnet wird, was gesprochen wird. Doch dieses Mal ist es anders, denn er fühlt eine ganz besondere Verbindung zu dieser Frau. Wird das ein Verhängnis sein?

Besetzung
* Riz Ahmed als Tom / Ash
* Lily James als Sarah Grant
* Sam Worthington als Dawson
* Willa Fitzgerald als Rosetti
* Matthew Maher als Hoffman
* Victor Garber als McVie

Bilder: © 2025 Ascot Elite Entertainment. All Rights Reserved.


Ähnliche Beiträge

Filmkritik «Aladdin»

Filmkritik «Spider-Man: Far From Home»

Die mobile Version verlassen