Ein Film voller unterschiedlicher Geschichten und Wendungen, sodass man selbst Gehirnnebel entwickelt.
Kinostart: 29. Oktober
Fazit «Queen at Sea»
Leider wurden in diesem Film viel zu viele Themen angesprochen, sodass das Hauptthemen Demenz und sexuelle Zustimmung unterging. Die Konfrontationen mit dem Stiefvater, die pubertierende Tochter, ihre eigene Trennung bringt eine geradezu erschlagende Schwere in die Geschichte. Weil sie aus Schuldgefühlen und dem Ziel, die Dinge zu kontrollieren, aus den Emotionen heraus handelt, bringt sie Dinge in Gang, die schlussendlich mehr schaden als nützen. Natürlich kann sich eine wahre Geschichte, genauso abgespielt haben. Deswegen ist es so wichtig, dass man bei sich selbst hinschaut und nicht aus den Emotionen heraushandelt und dann die Situation für die betroffene Person verschlechtert, weil man einfach irgendetwas tun musste, um mit seiner eigenen Überforderung und Ohnmacht mit der Situation klar zu kommen. So verlässt man den Kinosaal ebenfalls verwirrt, gerade was das Ende anbelangt. Gespielt wurde von allen Schauspielern hervorragend. Es ist nur schade, dass die unterschiedlichen Geschichten mehr Verwirrung als Logik bieten.
Handlung«Queen at Sea»
Amandas (Juliette Binoche) Mutter Leslie (Anna Calder-Marshall) hat Demenz, deswegen zieht sie extra ihrer Tochter Sara (Florence Hunt) nach London. Dort will sie die bestmögliche Lösung zusammen mit ihrem Stiefvater Martin (Tom Courtenay) finden. Martin möchte aber, dass alles so bleibt, wie es ist. So geraten sie immer wieder aneinander, auch was das Thema Intimität angeht.
Schlussendlich schalten Amanda sogar die Polizei ein. Doch dann geraten die Dinge total ausser Kontrolle, was die Lage ihrer Mutter noch verschlechtert. Geplagt von Schuldgefühlen versucht sie, alles wieder in Ordnung zu bringen. Wir sie es schaffen?
Besetzung
* Juliette Binoche als Amanda
* Tom Courtenay als Martin
* Anna Calder-Marshall als Leslie
* Florence Hunt als Sara
* Cody Molko als James
* Steven Cree als Jonathan Reid
Bilder: © Seafaring LLC, © FRENETIC FILMS
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