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Filmkritik «Hallo Betty»

Bild aus dem Film «Hallo Betty»

Die inspirierende Geschichte von Betty Bossi, die zur Schweizer Kochheldin wurde und ihre Träume verwirklichte.

Bewertung: 5 von 5.

Kinostart: 20. November

Fazit «Hallo Betty»

Ein wichtiger Film und eine schöne Geschichte unserer Schweiz, die zeigt, wie wichtig es ist, offen miteinander zu reden, seinen Wünschen und Bedürfnissen zu folgen und, dass man eben doch alles haben kann, was man will. Für Regisseur Pierre Monnard wäre Betty Bossi heute eine Food-Influencerin. Der Fokus der Geschichte ist aber klar auf der Liebesgeschichte von Emmi und Ernst. Als Hauptdarstellerin wollte er nur Sarah Spale, weil sie für ihn die Meryl Streep der Schweiz ist. Was für ein schönes Kompliment! Die Harmonie zwischen Cast und Crew spürt man während des ganzen Films.  

Heutzutage scheint es unglaublich, dass man früher die Erlaubnis des Mannes brauchte, um als Frau arbeiten gehen zu dürfen! All diese Einblicke in die damalige Zeit zeigen, wie wichtig solche Frauen wie Emmi waren, die als Vorreiterinnen für uns den Weg geebnet haben. Bewundernswert wie sie durch ihr Schreibtalent eine Ikone aus dem Boden stampfte, die bis heute die Menschen begeistert, berührt und den Weg zum Kochen vereinfacht. Mein absolutes Lieblingsrezept von Betty Bossi ist der Zitronenkuchen, den meine Mutter immer für Geburtstage oder andere Ereignisse gemacht hat. Heute habe ich das Rezept veganisiert und bin heilfroh, dass er so schmeckt, wie aus der Erinnerung an das Betty Bossi Rezept.

Handlung «Hallo Betty»

Emmi Carola (Sarah Spale) arbeitet in einer Werbeagentur. Jedoch darf sie lediglich die Inserate schreiben. Dabei hat sie so tolle Ideen. Einmal packt sie die Gelegenheit beim Schopf und stellt ihr Konzept vor. Zum Missfallen ihrer männlichen Kollegen, gefällt dem Kunden ihre Idee und so wird Betty Bossi geboren.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten kann sie sich vor Arbeit kaum retten, was ihre Familie alles andere als toll findet. Ihr Mann Ernst (Martin Vischer) ist schliesslich der Hauptverdiener und ihm gefallen die Familienstrukturen der fünfziger Jahre, so wie sie sind. Doch, Emmi lässt sich nicht von ihrer Arbeit abbringen und endlich ihren Traum zu leben. Kann sie mit den Konsequenzen, die dies für ihre Familie bedeutet, leben?

Besetzung
* Sarah Spale als Emmi Creola-Maag
* Martin Vischer als Ernst Creola
* Rabea Egg als Maxi Bossert
* Cyril Metzger als Jean-Claude Aeby
* Leonardo Nigro als Angelo Tomasi
* Viviana Zappa als Cecilia

Bilder: © 2025 Ascot Elite Entertainment. All Rights Reserved.


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