Eine gelungene Adaption des Schweizer Kult-Musicals, weil die berührende Liebesgeschichte im Zentrum bleibt und der Film nicht in einen Singsang-Movie ausartet.
Kinostart: 12. Februar

Fazit «Ewigi Liebi»
Es ist eine Geschichte zweier Menschen, die aufgrund von falschen Annahmen Fehler gemacht. Nun haben sie die Möglichkeit, diese zu korrigieren. Doch wie viel können sie tatsächlich in die Geschichte eingreifen und ist es sinnvoll, die Vergangenheit zu ändern? Ist nicht viel mehr die daraus resultierende Erkenntnis und das Angehen seiner eigenen Themen wichtiger?

Die bekannte Moderatorin Susanne Kunz ist nicht als sie selbst wiedererkennbar, ganz im Gegensatz zu Sänger Luca Hänni. Nichtsdestotrotz tut dies der Geschichte keinen Abbruch und seine schauspielerische Leistung ist, wie die des restlichen Casts, grossartig. Es bleibt spannend, ob sich in diese Richtung noch mehr entwickeln wird. Wie Luca im Interview beim Setbesuch erzählt, ist er offen dafür.
Die tolle Harmonie und die Verbundenheit am Set sind auch im Film zu spüren. Diese Einigkeit ist sicher auch Regisseur Pierre Monnard zu verdanken, der immer das Beste aus seinem Ensemble herausholt. Und so wage ich eine Prognose für den Schweizer Filmpreis 2027, bei dem sicher der eine oder andere Preis abgeräumt wird.

Handlung «Ewigi Liebi»
Heidi (Elena Flury) und Daneli (Luca Hänni) sind das Traumpaar schlechthin. Doch als Heidi für ihre Ausbildung nach Genf zieht, verändert sich ihre Beziehung. Daneli verdrängt seinen Liebeskummer mit Bandproben. Doch kaum ist Heidi zurück, dreht sich die Welt wieder nur um sie. Dies gefällt seinem Bandkumpel Ferdi (Gilles Marti) überhaupt nicht, denn schliesslich steht der grosse Musik-Contest an. An diesem wichtigen Abend gerät alles ausser Kontrolle und die grosse Liebe ist vorbei.

Nach 30 Jahren treffen sich Hedy (Susanne Kunz) und Dänu (Pasquale Aleardi) per Zufall wieder. Zuerst ist der Umgang sehr förmlich, bis die Emotionen hochkochen. Dann bekommen sie die einmalige Chance, die Vergangenheit zu ändern. Werden Sie es tun und kann so ihre Liebe gerettet werden?

Besetzung
* Pasquale Aleardi als Dänu
* Susanne Kunz als Hedy
* Luca Hänni als Daneli
* Elena Flury als Heidi
* Gilles Marti als Ferdi
* Eric Hättenschwiler als Ferdinand
* Sebastian Bürgin als Kattelbach
Bilder: Copyright © 2026 DCM Film Distribution Schweiz GmbH, © Zodiac Pictures/Salvatore Vinci
Video: Daphne Chaimovitz
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Der Kern des Filmes wären definitiv die grossartigen Popsongs gewesen, gesungen von den talentieren Darstellern. Auf gar keinen Fall waren es die 08/15 Geschichte und die schlechten Dialoge. Man hatte hier eine Steilvorlage für einen Klassiker in der Hand – für DEN grössten Schweizer Film überhaupt, WENN man sich auf die Musik konzentriert hätte, auf den Musical Aspekt. Dafür hätte es mehr als genug internationale Vorbilder gegeben. Leider hat man auf Produzentenseite komplett versagt und es mit diesem Film noch nicht einmal geschafft, die Songs wieder in unsere Hitparade zu bringen. Eine riesengrosse Enttäuschung auf fast ganzer Linie. Das hätte ich definitiv selber besser hingekriegt.
Schade, dass dir der Film nicht gefallen hat.