Eine tiefe Freundschaft zwischen Mensch und Tier eingebettet in der wundervollen Landschaft von Alaska. Leider verliert der Film ab der Mitte immer mehr an Realität und es wird ein komplett falsches Wolfsbild vermittelt, dass in der heutigen Situation enorm schadet.
Kinostart: 24. September

Fazit «Heart of the Beast»
Die Geschichte hat einen schönen Beginn im traumhaften Alaska. Zwei enge Freunde gebeutelt von den traumatischen Erlebnissen des Krieges. Ein Mann und ein Hund geniessen die Natur und suchen Zuflucht in der Wildnis. Doch dann kommt alles anders und sie kämpfen ums Überleben.

Es ist sehr schade, dass der Film ziemlich ab der Mitte nachlässt. Er wird zunehmend unglaubwürdig und das falsche Wolfsbild, das vermittelt wird, schadet sehr. Faktencheck: Wölfe interessieren sich NICHT für Menschen!

Aussergewöhnlich ist, dass gerade mal vier Charaktere mitspielen. Der unsinnige Einsatz von Hunden in Kampfgebieten war mir gar nicht so bewusst. Wieder einmal wird das Tier dem Menschen zunutze gemacht. Dass sie dann ebenfalls komplett traumatisiert werden, wie die Soldaten, ist klar. Doch sie haben sich diese Kriegssituationen nicht ausgesucht und können diese Gewalt und den Einsatz von diversen Feuerwaffen nicht begreifen. Es ängstigt sie und es gibt mit Sicherheit viele Verluste, obwohl die nicht im Film genannt wurden.

Handlung «Heart of the Beast»
James Belmont (Brad Pitt) ist mit seinem Hund Odin (Uber) in Alaska, um Ruhe zu finden. Sie haben ihren Kriegseinsatz überlebt und traumatische Erlebnisse mit nach Hause genommen. Die Natur soll ihnen helfen, zu entschleunigen. Die Kampfeinsätze haben tiefe Spuren in der Gesundheit beider hinterlassen. Vielleicht liegt es daran, dass sie mit den umschlagenden Wetterverhältnissen oder generell der freien Natur nicht problemlos zurechtkommen. Schaffen sie es, Frieden zu finden?

Besetzung
* Brad Pitt als James Belmont
* Uber als Odin (Hund)
* J. K. Simmons
* Anna Lambe
Bilder: © 2026 Paramount Pictures. All Rights Reserved.
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