National Animal Rights Day 2026

Am Samstag, 6. Juni fand der National Animal Rights Day (NARD) nach zwei Jahren Pause endlich wieder in der Schweiz statt. Von 14 bis 16 Uhr standen wir gemeinsam für die Tiere auf dem Züghusplatz in Zürich ein. Zum ersten Mal habe ich den Anlass organisiert und bin besonders stolz, dass Topmodel, Moderatorin und Tierschützerin Manuela Frey sich die Zeit genommen hat, dabei zu sein.

Bild NARD 2026

Der NARD wird von der gemeinnützigen Organisation «Our Planet. Theirs Too.» organisiert und soll der Öffentlichkeit aus erster Hand die Folgen der brutalen Behandlung von Tieren durch unsere Gesellschaft vor Augen führen, sowie der Milliarden von Tieren gedenken, die jedes Jahr weltweit getötet werden – für Nahrungsmittel, Pelze und Felle, für Tierversuche und zur Unterhaltung. Allein in der Schweiz wurden 2025 86’425’798 Tiere für Fleisch getötet (Quelle: Proviande). Da sind beispielsweise die Fische, «ausrangierte» Legehennen oder Milchkühe nicht dabei. Eine Zahl, die gar nicht vorstellbar ist. Diese Grausamkeit, die Ausnutzung und unnötige Tötung in jeglichen Bereichen ist nicht mehr zeitgemäss. Deswegen gingen 2026 in 95 Städten Menschen auf die Strasse, um auf dieses enorme Tierleid aufmerksam zu machen.

Bild NARD 2026

In einer visuell eindringlichen Inszenierung begann die Aktivität mit einer öffentlichen Gedenkfeier, bei der die Teilnehmenden in einer einheitlichen Formation stehen und Bilder von Tieren in den Armen halten, die durch Misshandlung und Ausbeutung durch den Menschen ums Leben gekommen sind. She (Sabine) erzählte eine persönliche und tief traurige Tiergeschichte. An diesem Beispiel sieht man, dass die verwerfliche Behandlung von Tieren ebenfalls traumatisierend für den Menschen ist.

Bild von She

Topmodel, Moderatorin und Tierschützerin Manuela Frey ist Vegetarierin und hat auch schon am Veganuary teilgenommen. Im Q&A hat sie mir Fragen beantwortet, wie sie ihre Stimme für die Tiere in der Fashionwelt nutzt, wann sie ihre Liebe zu den Tieren entdeckt hat, aber auch was ihr helfen würde, noch mehr die tierischen Produkte wegzulassen. Chapeau, dass sie sich die Dokumentationen «Seaspiracy» und «Cowspiracy» angeschaut hat! Meiner Meinung nach sollte jeder Mensch solche Dokumentationen wie auch «Dominion» schauen, damit das Bewusstsein erlangt wird, wie es in der Tierindustrie wirklich zu- und hergeht.

Bild von Manuela Frey und Daphne Chaimovitz

Nach einer Schweigeminute berichtete ich von der Tierrettungsgeschichte von den Kälbchen Lily und Arus, die ich mit gerettet habe. Es ist ein Privileg, sie aufwachsen zu sehen. Gerade vor kurzem war ich sie besuchen, in ihrem wunderschönen Zuhause auf dem Lebens- und Pensionshof Helgenmatt. Anbei der Link zur Tierrettungsgeschichte von Rosi und Balu für genauere Details, wie bei einer Tierrettung vorgegangen wird.

Bild von Daphne Chaimovitz und Arus

Weil es nicht nur eine Trauerzeremonie, sondern auch eine Feier für das Leben und den Frieden ist, wurde der Anlass mit Musik von keinem geringeren als Trance-Legende Armin van Buuren untermalt. Mit diesen genialen Beats haben wir sehr positive und tanzende Rückmeldung von Passanten bekommen, weil sie einfach hinschauen mussten. 😀

Bild NARD 2026

Abschliessend habe ich nochmals auf das Tierleid aufmerksam gemacht und wie ein friedliches Zusammenleben zwischen allen Tieren und Menschen möglich ist. Frieden beginnt immer bei sich selbst, auch wenn die Welt im Chaos von Krieg und Hass versinkt, haben wir gerade in unserer Schweiz, die Wahl wie wir darauf reagieren. Wenn wir in die Selbstverantwortung gehen und zurück zu unserer Selbstwirksamkeit und unserem Selbstvertrauen finden, wenn wir unsere ganz eigenen Themen, negative Glaubenssätze und Muster in die Heilung bringen, gibt uns das inneren Frieden. Diese positive Energie strahlen wir nach aussen, und können so auch andere Lebewesen berühren und inspirieren. Wenn wir uns dieses Bewusstsein zurückgeholt haben, ist es doch völlig klar, dass wir das Recht auf Leben nicht nur endlich uns selbst eingestehen, sondern auch jeglichen anderen Lebewesen. Selbst wenn man mit den Tieren nicht viel anfangen kann, muss man dann auch nicht mehr andere dafür bezahlen, dass sie ausgenutzt und getötet werden. Frieden beginnt bei einem selbst. Auch wenn viele Menschen es sehr vermeiden, bei sich selbst hinzuschauen, aus Angst, was da alles hochkommt und was sie da vorfinden werden. Schlussendlich findet man zu seinem wahren Selbst und dies ist die Heilungsreise definitiv wert! Der Kreis schliesst sich, weil Tiere unglaubliche Heiler und Tröster sind. Weil es jeden Menschen für diesen Wandel hin zu einem friedlichen Zusammenleben braucht, ungeachtet vom Bildungsabschluss, Einkommen, Staatsangehörigkeit etc. wird so auch endlich die Einigkeit unter den Menschen möglich.   

Bild von Daphne Chaimovitz

Bilder: Daphne Chaimovitz, Manuela Frey, Silvia Chaimovitz, Anja Solothurnmann

2 Kommentar

  • Gunnar Guggenbühl 08/06/2026 at 4:05 a.m.

    Danke Daphne! Tolle Organisation und Moderation!

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    • Daphne Chaimovitz 08/06/2026 at 5:58 a.m.

      Danke dir lieber Gunnar, für deine lieben Worte, und dass du dir die Zeit genommen hast, dabei zu sein! 😀

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